Autor: admin

Ob Kunst etwas zur Politik gegen autoritären Populismus beitragen könne

Ob Kunst etwas zur Politik gegen autoritären Populismus beitragen könne

Frage aus dem Internet, was Kunst heute leisten könne. Warum sie dem rechtspopulistischen Zeitgeist zuwiderlaufe. Den Einwand, dass das gar nicht für alle Kunst gilt, mal beiseite — vieles, was unter popkulturellen Bedingungen hergestellt wird, liegt genau auf dieser Linie oder auf gar keiner oder jeder, und alles, was wirkungslos bleibt, darf jederzeit gern verkauft …

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Das Planetenschloss 34

Das Planetenschloss 34

Sie wandern durch die Dunkelheit. Die einzige Lichtquelle sind glimmende Punkte im Staub, der den Boden bedeckt. Seondeoks Restlichtverstärkung reicht gerade aus, um ihnen den Weg zu weisen. Sie binden sich mit einem Polymer-Seil aneinander, um sich nicht zu verlieren. In regelmäßigen Abständen sagt die Mecha ihnen durch, wie viel Zeit sie bereits hier unten …

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Das Planetenschloss 33

Das Planetenschloss 33

Bevor er am Boden aufschlug, bevor das Kind, bevor die Mecha am Boden aufschlug, geschah etwas mit Raum und Zeit, und alle drei standen wieder, standen zum ersten Mal , hatten nie woanders gestanden, betraten gerade jetzt die unterirdischen Gänge. Sie tasteten sich voran, analysierten mithilfe von Seondeoks Sensoren die Umgebung, stießen auf eine Anomalie, …

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Das Planetenschloss 32

Das Planetenschloss 32

Die erste erbeutete Seele: Ein Sumpfmonster aus den unwegsamen Weiten Perelandras. Schuppig, grün-braun, blauäugig, Kiemen wie Schleier und Tentakel vom schmutzigen Rosa sternschnäuziger Maulwürfe. Seine Seele brachte Trägheit mit, die in Kampfesrausch umschlagen konnte, und eine brachiale Mütterlichkeit. Die zweite Seele: Die Kapitänin eines Frachtschiffs, das zwischen zwei abgelegenen Kolonien im Trondheim-Nebel verkehrte, und Kohle …

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In Deutschland keine Krokodile, sondern Wildschweine

In Deutschland keine Krokodile, sondern Wildschweine

Was in den USA passiert, ist eine Katastrophe und hat natürlich auch Auswirkungen auf uns. Eine paramilitärische Truppe mit nun beispielloser Ausstattung darf uneingeschränkt und willkürlich Menschen aus dem Alltag verhaften, einsperren und deportieren. Die Regierung errichtet Sammellager, ihre Vertreter*innen freuen sich öffentlich, Millionen von missliebigen Menschen buchstäblich an die Krokodile zu verfüttern. Man sollte …

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Das Planetenschloss 31

Das Planetenschloss 31

Herr Terramar hing alleine in der Felswand. Dunkelheit umgab ihn. Er hörte den Puls in den Ohren. Sonst war es vollkommen still. Weder von Seondeok noch von Lori hörte er einen Aufschlag, auch keine Schrei des Kindes. Es war, als hätte die Finsternis sie verschluckt. Der Ritter zwang sich, die Augen nur halb zu schließen, …

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Das Planetenschloss 30

Das Planetenschloss 30

Tiefer und tiefer stiegen sie in die Dunkelheit hinab. Seondeok erklärte, dass sie die Scheinwerfer abschalten müsse, um Energie zu sparen. Von da an schimmerte nur noch das holographische Bild der nächsten Umgebung in der Luft, das die Mecha aus den optischen Daten zusammensetzte, die sie dank Restlichtverstärkern empfing. Die magischen und energetischen Messgeräte wurden …

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Das Planetenschloss 29

Das Planetenschloss 29

Auf dem Weg nach unten verlor Lori niemals das Zeitgefühl. Seondeok ließ eine holographische Karte der Gewölbe mitschweben, an deren Rand ein Timer mitlief. Aber die Zahlen verloren bald jede Bedeutung. Die drei schlidderten Abhänge hinunter, zwängte sich durch Spalten, die die Mecha einige Male mit gezieltem Laserfeuer verbreiterte, durchschwammen kalte Flüsse und überwanden dank …

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Das Planetenschloss 28

Das Planetenschloss 28

Herr Terramar stand auf und klopfte sich den Oberkörper ab, als müsse er sich der eigenen Grenzen vergewissern. „Seondeok, Statusbericht.“ Die Mecha stand stumm im Glosen der Pilze. Ihre Dioden blinkten abwechselnd auf der linken und der rechten Seite der Panzerung. Lori dachte an einen Menschen, der sich überwältigt in sich selbst zurückzieht und nur …

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Hm. Über Dietmar Daths SKYRMIONEN.

Hm. Über Dietmar Daths SKYRMIONEN.

Ein oft gehörter Vorwurf gegenüber Dietmar Dath lautet, er schreibe seine Romane schlampig, kursorisch, ohne Formstrenge. Angesichts der knapp 1000 Seiten „Skyrmionen“ waren viele (na gut, drei) meiner Online-Bekanntschaften schon dem Anschein nach mit diesem Urteil bei der Hand. Dagegen muss man ihn tatsächlich verteidigen, denn obwohl der Roman kein Interesse an den Bauplänen zeitgenössischer …

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