Über

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Jasper Nicolaisen wurde 1979 in Kiel geboren. Er absolvierte Zivildienst am Landeskrankenkaus Lüneburg. In Berlin studierte er Amerikanistik, Soiologie und Erziehungswissenschaften. Ein Jahr verbrachte er an der Georgetown University in Washington, D.C. Er war als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich „Erziehungswissenschaften, Bewegung und Sport“ an der FU Berlin tätig. Ein Dissertationsprojekt in historischer Bildungsforschung zur Rolle künstlerischer Verfahren in den Schulen des postrevolutionären Mexiko führte er nicht zu Ende.

Er arbeitete als Übersetzer, unter anderem von Samuel Delaney und David Marusek, und wurde gemeinsam mit Jakob Schmidt mit den Kurd-Laßwitz-Preis für die beste Übersetzung aus dem Englischen geehrt.

Nicolaisen schrieb für Zeitungen und Online-Medien, unter anderem konkret, neues deutschland, an.schläge und Titanic, sowie das kaput-mag.

Er ist Autor von Romanen und kurzer Prosa, u.a. „Ein schönes Kleid“ [2016], „Erwachsen“ [2019] „Totes Zen“ [2020], „Tiere, Pflanzen, Sensationen“ [2021], „Winteraustreiben“ [2023] und „Diebesgut“ [2024].

Als Musiker macht er vor allem Quasch unter wechselnden (Band-)pseudonymen wie „Die durstigen Bienen“, „Mopsi Dick“, „Margarethe Grimma.“ Die Kassette „Bûxtehude“ seines Kinderzimmer-Dungeon-Synth-Projekts „Euylenbër“ erschien 2023.

https://johnsteam.bandcamp.com/album/euylenb-r-b-xtehude

Zu seinen Hobbys zählen Boxen und Fantasy-Rollenspiele. Nicolaisen übersetzte für die deutsche Ausgabe des Mystery-Spiels „Unknown Armies“ und veröffentlicht als Fan Materialien für Oldschool-Rollenspiele.